Antrag
Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat einen Antrag gestellt, der sich für die konsequente Anwendung der StVO-Novelle vom April 2025 in Erkelenz einsetzt. Im Fokus stehen die Einführung bzw. Ausweitung von Tempo 30 auf Anlieger- und Sammelstraßen zur Verbesserung der Lebensqualität und Verkehrssicherheit.
Obwohl bereits heute in vielen Straßen Tempo 30 gilt, betrifft die aktuelle Regelung zahlreiche Abschnitte noch nicht – darunter die Gerhard-Welter-Straße, die Ferdinand-Clasen-Straße, Teile der Jülicher Straße, der Tenholter Straße (Spielplatzbereich) sowie weitere Sammelstraßen.
Die neue StVO erleichtert die Einführung von Tempo 30 insbesondere an sensiblen Orten wie Spielplätzen, Schulwegen oder sozialen Einrichtungen – ohne Nachweis einer konkreten Gefahrenlage. Zudem wurde der „Lückenschluss“ zwischen zwei bestehenden Geschwindigkeitszonen auf bis zu 500 Meter erweitert, was eine sinnvollere Verkehrsplanung ermöglicht.
„Wir wollen mit diesem Antrag bestehende Lücken schließen und das machen, was bereits im alten Verkehrsentwicklungsplan von 1995 als Zielgeschwindigkeit für Anlieger- und Sammelstraßen vorgesehen war: 30 bis 40 km/h. Die neue Rechtslage gibt uns endlich die Möglichkeit dazu“, sagt Dirk Rheydt, Sachkundiger Bürger.
Die Fraktion sieht darin einen wichtigen Schritt hin zu einem ruhigeren, sichereren und klimafreundlicheren Stadtbild – mit positiven Effekten für Anwohner*innen, Kinder und alle nichtmotorisierten Verkehrsteilnehmenden.
Tempo 30 in Erkelenz einführen
Die Grünen haben einen Antrag gestellt.
Sie wollen Tempo 30 auf mehr Straßen einführen.
Das soll die Stadt sicherer und lebenswerter machen.
Welche Straßen sind betroffen?
Es gibt schon viele Straßen mit Tempo 30.
Aber nicht alle Straßen haben diese Regelung.
Zum Beispiel:
- Gerhard-Welter-Straße
- Ferdinand-Clasen-Straße
- Teile der Jülicher Straße
- Tenholter Straße (besonders beim Spielplatz)
- Weitere Sammelstraßen
Was hat sich geändert?
Die neue Verkehrsregel ist von April 2025.
Sie macht Tempo 30 leichter möglich.
Besonders bei Spielplätzen und Schulen.
Man muss nicht mehr zeigen, dass es gefährlich ist.
Was sagen die Grünen?
Dirk Rheydt von den Grünen sagt:
„Wir wollen alte Pläne umsetzen.
Schon 1995 wollte man 30 bis 40 km/h.
Jetzt können wir das endlich tun."
Warum ist das wichtig?
Weniger schnelle Autos sind sicherer.
Das hilft besonders Kindern und Fußgängern.
Die Stadt wird ruhiger und sauberer.