Fortschritte bei der Barrierefreiheit in Erkelenz

Fortschritte bei der Barrierefreiheit in Erkelenz

In der jüngsten Ratssitzung wurde der aktuelle Tätigkeitsbericht des ehrenamtlichen Behindertenbeauftragten der Stadt Erkelenz vorgestellt. Der Bericht ist hier online abrufbar.

Die Bilanz ist erfreulich: Beim Ausbau der Barrierefreiheit sind in den vergangenen Monaten deutliche Fortschritte erzielt worden.

Konkrete Verbesserungen vor Ort

Mehrere neue barrierefreie Zugänge wurden geschaffen, weitere inklusive Maßnahmen umgesetzt. In Kürze steht zudem der Umbau des Zugangs zum Haus Spiess an – ein Vorhaben, das auf einen entsprechenden Antrag der Grünen auf Initiative von Stefan Bethke zurückgeht.

Diese Schritte zeigen: Barrierefreiheit entsteht nicht zufällig. Sie ist das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit, politischer Initiative und enger Abstimmung zwischen Verwaltung, Beauftragten und engagierten Bürger*innen.

Austausch und Beteiligung sind entscheidend

Wir nehmen Anregungen und Verbesserungsvorschläge zur Stärkung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gerne auf.

Wir empfehlen außerdem die regelmäßigen Sprechstunden des Behindertenbeauftragten. Auch der kontinuierliche Austausch im Teilhabekreis trägt wesentlich dazu bei, das Verständnis für die Belange behinderter und schwerbehinderter Menschen zu vertiefen.

Im vergangenen Jahr haben wir unter anderem eine Begehung öffentlicher Toiletten sowie der Behindertenparkplätze in der Innenstadt begleitet. Solche praktischen Überprüfungen helfen, Barrieren sichtbar zu machen – und konkrete Verbesserungen anzustoßen.

Barrierefreiheit betrifft viele Menschen

In Erkelenz hat inzwischen nahezu jede fünfte Einwohnerin und jeder fünfte Einwohner einen anerkannten Behinderungsgrad von mindestens 20 Prozent. Das betrifft rund 10.000 Menschen in unserer Stadt.

Barrierefreiheit ist deshalb kein Randthema. Sie ist ein zentrales Element von Teilhabe und Gleichberechtigung.

Während manche Verbesserungen mit vergleichsweise kleinen Anpassungen umgesetzt werden können, erfordern andere Maßnahmen umfangreiche und kostenintensive Umbauten. Diese müssen langfristig geplant und im Haushalt berücksichtigt werden. Umso wichtiger ist es, das Thema kontinuierlich weiterzuverfolgen.

Auch „unsichtbare“ Beeinträchtigungen im Blick behalten

Bis zu 270.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Hirnschaden – etwa infolge eines Schlaganfalls oder Herzstillstands. Viele dieser Betroffenen sind auf besondere Unterstützung angewiesen und werden in öffentlichen Debatten häufig übersehen.

Auch für diese oft vergessene Gruppe engagiert sich der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte. Das verdient Anerkennung und Unterstützung.

Unser Fazit

Barrierefreiheit geht uns alle an. Sie ist eine gesellschaftliche Aufgabe – und ein Zeichen von Respekt und Verantwortung.
Wir bleiben an diesem wichtigen Thema konsequent dran.

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