Fahrradfreundliche Stadt

Das Siegel der „fahrradfreundlichen Stadt“ schmückt seit Jahren unsere Ortseingänge, doch die Realität ist eine andere.

Einleitung

 

Radfahren schont die Umwelt und ist zudem gesund. Bereits heute nutzen viele Menschen in Erkelenz das Fahrrad, um zum Beispiel einzukaufen oder zur Schule fahren. Das Siegel der „fahrradfreundlichen Stadt“ schmückt seit Jahren unsere Ortseingänge, doch die Realität ist eine andere.

Immer mehr Autos befahren unsere Straßen und nutzen den Parkraum. Als Radfahrer gerät man häufig in prekäre Situationen; Radwege enden abrupt auf der Straße oder verlaufen unlogisch, Fahrradstreifen sind schmal und engen Fußwege ein, der Weg zu den weiterführenden Schulen läuft an viel und schnell befahrenen Straßen entlang. Hinzu kommt, dass die Politik der Stadt Erkelenz ihr Hauptaugenmerk immer noch auf den Kfz-Verkehr hat, wie die endlosen Diskussionen um Parkplätze und Verkehrsströme belegen.

Die sogenannte „Verkehrswende“ ist in aller Munde. Im Sinne eines konsequenten Klimaschutzes muss auch unsere Mobilität neu gedacht werden, und da spielt das Fahrrad eine tragende Rolle.

Das Radwegenetz muss ausgebaut werden, auch und gerade in Richtung der Außenorte.

Die Sicherheit der Radfahrer muss verbessert werden; Radwege müssen breit sein und vom Autoverkehr getrennt.

Es gilt die Möglichkeit zu prüfen, ob vom Autoverkehr separierte Fahrradstraßen einrichtbar sind. Effekte wären mehr Sicherheit für die Zweiradfahrer, niedrigere Lärmbelästigung der Anwohner sowie das Image einer tatsächlich fahrradfreundlichen Stadt.

Weiterlesen

Fahrradfreundliche Stadt

Anträge, Beschlüsse, Aussichten

Was konnten wir bereits erreichen? Was wird gerade besprochen? Was sagt die Presse dazu? Die Antworten und alle weiteren wichtigen Inhalte zum Thema Fahrradfreundliche Stadt findest du hier:

Kurzbeschreibung des Antrags

Die Verwaltung wird beauftragt, die Einführung des „Grünen Pfeils für den Radverkehr“ zu prüfen.

 

 

Begründung

Die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen beantragt, den Grünen Pfeil für Radfahrer*innen, der das ampelfreie Rechtsabbiegen ermöglicht, dort flächendeckend in der Stadt anzubringen, wo er sinnvoll und ausreichend sicher für alle Verkehrsteilnehmer*innen genutzt werden kann.

Zu berücksichtigen ist dabei auch die Sicherheit des Fußverkehrs. Deshalb sollen Kreuzungen ausgewählt werden, die übersichtlich und sicher genug sind, Fußgänger*innen zu sehen und für die Radfahrer*innen gleichzeitig eine Fahrt ohne Wartezeit ermöglichen.

Die Verwaltung möge dazu mögliche Stellen für die Anbringung des Grünen Pfeils für Radfahrer*innen in der Stadt prüfen und einrichten.

Mit der Änderung der StVO ist ab dem 28. April 2020 der Einsatz eines grünen Pfeils nur für Radfahrer*innen möglich. Radfahrende dürfen in diesem Fall rechts abbiegen, auch wenn die Ampel Rot zeigt. Voraussetzung hierfür ist, dass Radfahrer*innen trotzdem anhalten, warten bis die Kreuzung frei ist und niemanden gefährden.

Dabei geht es unter anderem auch um die Reduzierung von Gefahren, denen Radfahrende durch abbiegende Lastwagen ausgesetzt sind. In den Niederlanden, Frankreich und Belgien sind solche Verkehrszeichen seit vielen Jahren bereits erfolgreich im Einsatz.

Wir GRÜNEN sehen hier eine kostengünstige Möglichkeit den Radverkehr in Erkelenz attraktiver und sicherer zu gestalten.

Die Stadt Erkelenz verfolgt eine nachhaltige Stadt- und Verkehrsplanung. Lt. dem letzten Sachstandsbericht Klimaschutz und Umwelt können durch den Ausbau des Radverkehrs die Gesamt-Emissionen der Stadt Erkelenz gesenkt werden. Mit der Einführung des „Grünen Pfeils für den Radverkehr“ wird die Attraktivität des Radverkehrs erheblich gesteigert und somit die Nachhaltigkeitsziele der Stadt unterstützt.

Historie des Antrags

Teile den Antrag

Kurzbeschreibung des Antrags

Fahrradfreundliche Arbeitgeber können sich durch den Allgemeinen Deutschen FahrradClub (ADFC) zertifizieren lassen. Hierdurch wird die Stadt Erkelenz ihrer Vorbildfunktion gerecht und motiviert andere Arbeitgeber in der Region, ebenfalls fahrradfreundliche Bedingungen für ihre Mitarbeiter zu schaffen (z. B. Umkleideräume, Fahrradbügel, Jobrad).

Gemeinsam mit den Fraktionen von der CDU, SPD, den Freien Wählern und der Bürgerpartei haben wir die Verwaltung damit beauftragt zu prüfen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Zertifizierung der Stadtverwaltung Erkelenz als „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ möglich ist.

Historie des Antrags

Teile den Antrag

Kurzbeschreibung des Antrags

Den Einwohnern des Umsiedlungsstandort Keyenberg, Kuckum, Westrich und Berverath – neu – wurde mitgeteilt, dass im Herbst 2019 der Radweg zwischen dem Umsiedlungsstandort beleuchtet wird.

Bitte teilen Sie den Mitgliedern des BKA den derzeitigen Stand der Bauplanung und den Zeitplan bis zur Fertigstellung der Beleuchtung mit.

Historie des Antrags

Teile den Antrag

Nicht nur beim Thema Fahrradfreundliche Stadt passiert etwas! Wir haben viele weitere Ideen zu anderen Themen zusammengefasst.

Alle Anträge ansehen
#unterwegsmitgrün
#digitaldabei
[wp-story id="1592"] Alle ansehen