Neues aus Stadtrat und Ausschüssen

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Kommunale Wärmeplanung und Hundewiese: Zwei Themen, die viele in Erkelenz betreffen

In den vergangenen Sitzungen von Rat und Ausschüssen standen erneut Themen auf der Tagesordnung, die unmittelbar Auswirkungen auf unseren Alltag in Erkelenz haben – von der zukünftigen Wärmeversorgung bis zur Frage, wo Hunde künftig sicher und konfliktarm laufen können.

Wir möchten euch einen Überblick geben.

🔥 Kommunale Wärmeplanung – Wie heizen wir morgen in Erkelenz?

Mit dem „Gesetz für die Wärmeplanung und zur Dekarbonisierung der Wärmenetze“ hat der Bund die Grundlage für eine flächendeckende Wärmeplanung geschaffen. Nordrhein-Westfalen hat dieses Gesetz in Landesrecht überführt. Damit ist auch die Stadt Erkelenz gesetzlich verpflichtet, bis spätestens Ende Juni 2028 einen kommunalen Wärmeplan zu erstellen.

Doch was bedeutet das konkret?

Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, auf lokaler Ebene einen realistischen, wirtschaftlichen und klimafreundlichen Transformationspfad für die Wärmeversorgung zu entwickeln. Es geht also nicht um kurzfristige Einzelmaßnahmen, sondern um eine strategische Orientierung für die kommenden Jahre.

Der Wärmeplan soll unter anderem klären:

– Welche Heizlösungen in welchen Gebieten sinnvoll und zukunftsfähig sind

– Welche Optionen Bürger*innen und Betriebe perspektivisch erwarten können

– Wie der Weg zu einer treibhausgasneutralen Wärmeversorgung schrittweise gestaltet werden kann

Gerade in Zeiten großer Unsicherheit rund um Heizungsfragen ist es wichtig, frühzeitig Transparenz zu schaffen. Bürger*innen und Unternehmen brauchen Planungssicherheit, um fundierte Investitionsentscheidungen treffen zu können.

Erste Analysen liegen bereits vor. Der zuständige Ausschuss hat die Verwaltung beauftragt, die kommunale Wärmeplanung mit allen erforderlichen Bestandteilen vorzubereiten und ein geeignetes externes Planungsbüro auszuwählen.

Für uns ist klar: Eine gut gemachte Wärmeplanung ist kein Selbstzweck. Sie ist eine zentrale Grundlage für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Vernunft in Erkelenz.

🐶 Hundewiese – Wie geht es weiter?

Auch das Thema Hundewiese hat viele Bürger*innen beschäftigt. Die bisherige Fläche in Borschemich wurde im März 2025 nach der abgelaufenen Probezeit zurückgebaut, nachdem es Beschwerden aus der Anwohnerschaft gab.

Für uns war wichtig: Das Thema darf damit nicht erledigt sein. Hundehalter*innen brauchen geeignete Flächen, gleichzeitig müssen Anliegen von Anwohnenden berücksichtigt werden.

Deshalb wurde ein Prüfauftrag für alternative Standorte durchgeführt. Dabei wurden verschiedene Kriterien berücksichtigt:

– Eignung als Hundewiese

– Erreichbarkeit

– mögliche Konfliktpotenziale, insbesondere durch Nähe zur Wohnbebauung

Das Ergebnis:
Eine vorübergehend geeignete Fläche befindet sich im Gewerbegebiet GIPCO, in der Nähe der Straßburger Allee.

Die Vorteile dieser Fläche:

– Gute Erreichbarkeit

– Ausreichend Parkplätze am Nachmittag und am Wochenende

– Keine unmittelbaren Konflikte mit Anwohnenden zu erwarten

Der Ausschuss hat die Ausführungen zur Kenntnis genommen und die Verwaltung beauftragt, die mögliche Errichtung einer Hundewiese auf dieser Fläche weiter zu prüfen.

Unser Anspruch ist es, praktikable Lösungen zu finden, die sowohl den Bedürfnissen von Hundehalter*innen als auch den Interessen der Nachbarschaft gerecht werden.

Kommunalpolitik ist konkrete Arbeit vor Ort

Ob Wärmeplanung oder Hundewiese – beide Themen zeigen, wie Kommunalpolitik funktioniert: Schritt für Schritt, auf Basis von gesetzlichen Rahmenbedingungen, fachlichen Prüfungen und politischen Abwägungen.

Wir setzen uns dafür ein, dass Entscheidungen transparent vorbereitet werden und langfristig tragfähig sind – für Klima, Lebensqualität und ein gutes Miteinander in Erkelenz.

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