„Der geschenkte Baum“ – Antrag der Grünen für schönere und insektenfreundliche Vorgärten

Mit einer innovativen Idee wollen die Erkelenzer Grünen der Verwüstung unserer Vorgärten entgegentreten

Aus den Kategorien Klimaschutz, Ökologie und Naturschutz, Stadtentwicklung

vom 28. August 2019

Mit dem Antrag „Der geschenkte Baum“ wollen die Grünen den Rat der Stadt Erkelenz für eine ökologische, insektenfreundliche Gestaltung privater Vorgärten/Gärten gewinnen.

Ziel ist es, nicht mit Verboten, wie in anderen Kommunen, sondern mit einem Geschenk eine Verschönerung der Gärten und Vorgärten zu erreichen. So sollen nach dem Willen der Grünen alle BürgerInnen, die mindestens 30 Prozent ihres Vorgartens bzw. ihren Garten insektenfreundlich und naturnah mit Pflanzen und Rasen gestalten, einen Laubbaum geschenkt bekommen. Die BürgerInnen werden dabei in Bezug auf die Auswahl des Laubbaums und des Pflanzortes von der Stadt Erkelenz unterstützt. „Es kommen nur standortgerechte Laubbäume in Frage, da diese für unserer Stadtbild und für das städtische Klima wertvoller sind als Nadelbäume“ so der Sprecher der Erkelenzer Grünen, Hans Josef Dederichs. „Grüne Gärten sind letztendlich pflegeleichter und vor allem viel, viel schöner als Schotterwüsten.

Mit unserem Antrag setzen wir einen kleinen Anreiz hin zur Verschönerung unseres Stadtbildes und zur Verbesserung des Stadtklimas“. Obwohl die Grünen die Abneigung anderer Parteien, insbesondere der Erkelenzer CDU/FDP-Fraktion, gegen innerstädtische Grünanlagen schon häufiger Kenntnis nehmen mussten, hoffen sie nun darauf, dass der wachsende Ruf nach einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensgrundlagen auch bei diesen Fraktionen vernommen wird. „Mit einer Zustimmung zu diesem Antrag kann der Rat ein Zeichen für ein besseres, natürlicheres Erkelenz, zu dem jeder BürgerInnen beitragen kann, setzen.“ so Dederichs.

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